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Elektrowerkzeug | Werkzeug | Werkzeug Tipps & Tricks

Bohrerarten – welcher Bohrer für was?

Lesezeit: 6 Minuten

Welchen Bohrer verwendet man für was und wie unterscheiden sich die wichtigsten Bohrerarten? Alle wesentlichen Informationen über Bohrer findest Du hier.

Inhaltsverzeichnis
  • Einführung
  • Bohrerarten
    • Holzbohrer
    • Steinbohrer, Betonbohrer und Fliesenbohrer
    • Metallbohrer
    • Universalbohrer
  • Bohrergröße

Einführung

In den meisten Haushalten findet man eine kleine Kiste voll mit unterschiedlichen Bohrern. Überreste von verschiedenen Bohrersets, welche sich über die Jahre angesammelt haben und deren Verpackung man schon lange entsorgt hat. Dann möchtest Du ein Loch in eine dünne Metallplatte oder in die Wand bohren, doch es passiert einfach nichts – egal wie fest Du drückst. Ein Grund dafür kann sein, dass Du lediglich einen falschen Bohrer aus der Kiste genommen hast.

Doch wie unterscheidest bzw. erkennst Du die unterschiedlichen Bohrer und für welchen Anwendungsbereich kann man diese verwenden?

Da wir hier nur die typischen Haushaltsbohrern behandeln, kann man die unterschiedlichen Spiralbohrer durch kleine, aber sehr markante Erkennungsmerkmale unterscheiden. Dazu zählt der Holzbohrer, Steinbohrer, Betonbohrer, Fliesenbohrer sowie Metallbohrer, selbstverständlich gibt es auch hier einen Allrounder, den sogenannten „Universalbohrer“.

Tipp: Die Spiralen eines Spiralbohrers dienen nicht nur zum Abtransport der Späne über die sogenannten Spannuten, sondern auch zum Zuführen von Kühlschmiermittel.

Bohrerarten

Holzbohrer

Spitze: Zentrierspitze
Schneiden: zwei scharfe, am Rand vorstehende Schneiden
Schaft: klassisch rund

Mit einem Holzbohrer lassen sich nahezu alle Holzwerkstoffe wie z. B. Hartholz und Weichholz, Spanplatten oder MDF-Platten bohren.

Einen Holzbohrer erkennst Du am besten durch seine Zentrierspitze, welche dafür sorgt, dass der Bohrer ordentlich ansetzt und Dir dadurch das Ankörnen erspart, wie Du es vielleicht vom Metallbohrer kennst. Das bedeutet, dass ein Holzbohrer beim Starten des Bohrvorgangs nicht verrutscht. Wie Du auf dem Foto erkennen kannst, sind die zwei Schneiden am äußeren Rand erhöht. Dies hat zur Folge, dass die Holzfasern am Rand des Bohrloches ordentlich durchtrennt werden und dadurch ein sauberes Bohrergebnis entsteht.

Einen Holzbohrer erkennst Du an seiner Zentrierspitze.
Holzbohrer

Tipp: Vor allem wenn Du viel bohrst, verstopft die Spirale zum Abtransport der Holzspäne sehr gerne. Daher empfiehlt es sich, diese regelmäßig zu reinigen – Achtung, der Bohrer könnte heiß sein!

Hinweis: Um besonders tiefe Löcher in Holz zu bohren, gibt es sogenannte Schlangenbohrer. Diese haben nicht nur eine breitere und längere Spirale, welche den Abtransport der Späne erleichtert, sondern auch ein Gewinde als Zentrierspitze. Durch das Gewinde zieht sich der Bohrer eigenständig in das Holz.  

Steinbohrer, Betonbohrer und Fliesenbohrer

Spitze: Kegelförmig bzw. Flachdachförmig, mit Hartmetallplatte
Schneiden: zwei Schneiden, geschliffen oder ungeschliffen
Schaft: klassisch rund oder SDS-System

Mit einem Steinbohrer bzw. Betonbohrer lassen sich besonders harte Werkstoffe wie Beton, Naturstein, Granit oder Fliesen bohren. Da im Gegensatz zum Metallbohrer oder Holzbohrer ein Steinbohrer keine zerspanende Funktion hat, sondern als Meißel fungiert und somit den Werkstoff zertrümmert, sollte ein Steinbohrer bzw. Betonbohrer vorzugsweise in eine Schlagbohrmaschine oder Bohrhammer eingespannt werden. Diese speziellen Bohrmaschinen drehen den Bohrer nicht nur, sondern üben auch starke, schnelle Schläge aus.

Für die Meißelarbeiten verfügt der Steinbohrer an der Spitze über eine eingelötete, besonders widerstandsfähige Hartmetallplatte. Diese Hartmetallplatte kann stumpf oder geschliffen sein.

Die stumpfe Hartmetallplatte bei einem Steinbohrer wird z. B. für Beton, Mauerwerk oder Stein genutzt.  Dagegen wird die geschliffene Hartmetallplatte überwiegend für poröse Werkstoffe, wie z. B. Fliesen oder Hohllochziegel, verwendet.

Einen Steinbohrer, Betonbohrer oder Fliesenbohrer erkennst Du an der eingelöteten Hartmetallplatte in der Spitze, welche breiter als die Spirale des Bohrers ist.
Steinbohrer bzw. Betonbohrer

Hinweis: Wie Du Dir sicher vorstellen kannst, findet es eine Fliese nicht besonders cool, wenn man auf diese hämmert und neigt dazu zu reißen. 😉 Daher werden Steinbohrer mit geschliffenen Hartmetallplatten ohne Schlagfunktion genutzt.

Der Schaft des Bohrers kann klassisch rund oder mit einem speziellen SDS-System (Special Direct System) ausgestattet sein. Das SDS-System ist ein Einstecksystem für spezielle Bohrhammer.

Metallbohrer

Spitze: Kegelförmig bzw. Flachdachförmig
Schneiden: zwei scharfe Schneiden
Schaft: klassisch rund

Mit einem Metallbohrer lassen sich, wie es der Name bereits vermuten lässt, verschiedene Metalle wie Eisen, Stahl, Kupfer, Messing oder auch Aluminium bohren. Allerdings lassen sich Kunststoffe mit einem Metallbohrer ebenfalls sehr gut bearbeiten.

Der Bohrer wird aus Schnellarbeitsstahl, typischerweise als HSS – High Speed Steel bezeichnet, gefertigt.

Tipp: Wenn man regelmäßig mit Metallbohrern arbeitet, lohnen sich meist Bohrer mit speziellen Titanlegierungen. Durch diese Legierungen wird nicht nur die Verschleißfestigkeit erhöht, sondern auch die Hitzebeständigkeit.

Einen Metallbohrer erkennst Du an seinen zwei scharfen Schneiden.
Metallbohrer

Im Vergleich zu einem Holzbohrer hat ein Metallbohrer keine Zentrierspitze, da diese beim deutlich härteren Werkstoff Metall sehr schnell stumpf werden bzw. abbrechen würde.
Über die zwei scharfen Schneiden, in der kegelförmigen Spitze, wird das Material abgetragen und über die Spiralen abtransportiert. Somit gehört der Metallbohrer, wie auch der Holzbohrer, zu den zerspanenden Werkzeugen.

Tipp: Da der Metallbohrer im Vergleich zu einem Holzbohrer keine Zentrierspitze hat, solltest Du, um ein Verrutschen des Bohrers zu verhindern, die gewünschte Position mit einem Körner markieren. Durch die eingeschlagene Markierung hat der Bohrer eine unterstützende Führung auf der glatten Metalloberfläche.

Hinweis: Bei zu hoher Drehzahl oder zu festem Anpressdruck des Bohrers kann die Spitze des Metallbohrers ausglühen. Durch das Ausglühen wird das Material des Bohrers weich und dieser somit unbrauchbar. Das Ausglühen erkennst Du an einer blauen Verfärbung der Bohrerspitze. Daher solltest Du nicht nur auf die Drehzahl sowie den Anpressdruck achten, sondern zudem den Bohrer mit Bohröl aktiv kühlen. Ebenfalls kann ein regelmäßiges Unterbrechen des Bohrvorgangs und das Vorbohren mit einem oder mehreren kleineren Bohrern der Gefahr des Ausglühens vorbeugen.

Universalbohrer

Spitze: Kegelförmig bzw. Flachdachförmig, mit Hartmetallplatte
Schneiden: zwei scharfe Schneiden
Schaft: klassisch rund

Der Universalbohrer ist ein Kompromiss aus dem Holzbohrer, Stein- und Betonbohrer sowie dem Metallbohrer. Er kann zwar alles ein bisschen, ist aber seinen spezialisierten Kollegen in vielen Punkten unterlegen. Das Anwendungsbiet eines Universalbohrers findet sich immer dann, wenn mehrere unterschiedliche Materialien zeitgleich gebohrt werden müssen, wie es beispielsweise bei Bohrarbeiten im Stahlbeton oder in einem alten Mauerwerk mit Holzpfosten der Fall ist.

Durch den Steinbohrer inspiriert verfügt der Universalbohrer über eine eingelötete, geschliffene Hartmetallplatte, womit er nicht nur Stein, sondern auch Holz oder Metall bohren kann. Außerdem lässt sich der Bohrer durch die Metallplatte auch mit einer Schlagbohrmaschine für härtere Arbeiten nutzen.

Für den Abtransport des Schmutzes sorgt, wie bei den anderen Bohrern, die Spirale.

Bohrergröße

Wenn die Bohrer nicht mehr in ihrem Set nach der Größe sortiert sind, fällt es einem manchmal etwas schwer, die passende Bohrergröße zu finden. Doch wie erkennt man eigentlich die Größe eines Bohrers?

Am unteren Ende des Schafts ist immer eine Zahl eingraviert, welche die Größe des Bohrers angibt. Dies ist bei den gängigsten Bohrern zwischen 1mm – 13mm.

Tipp: Sollte die Größenangabe nicht erkennbar sein, weil der Schaft zu sehr verkratzt ist oder der Bohrer herstellerseitig für eine Markierung zu klein ist, kann Dir noch das Nachmessen mit einem Messschieber helfen.

Die Größe eines Bohrers erkennst Du an der eingravierten Zahl auf dem Schaft.
Bohrergröße

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