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Handwerkzeug | Kaufberatung | Theorie | Werkzeug

Alles wichtige über Zangen

Lesezeit: 12 Minuten

Erfahre alles über die Funktionen und Anwendungsgebiete einer Zange, welche verschiedenen Zangen es gibt und was Du beim Kauf unbedingt beachten solltest.

Inhaltsverzeichnis
  • Einführung
  • Funktionsweise von Zangen
  • Kaufberatung für Zangen
    • Checkliste für den Kauf
  • Welche Zangengriffe gibt es?
  • Anwendungsgebiete für Zangen
    • Greifzangen und Haltezangen
    • Schneidzangen und Trennzangen
    • Kombinationszangen (Kombizange)
    • Zangen zum Verformen und Umformen
  • Welche Zangen gibt es?

Einführung

Zangen sind Teil einer jeden Grundausstattung von Werkzeugkisten und dürfen in keinem Haushalt fehlen. Dabei werden die Zangen in vier unterschiedliche Anwendungsgebiete unterteilt:

  • Greifzangen und Haltezangen (z. B. Flachzange, Wasserpumpenzange, Gripzange)
  • Schneidzangen und Trennzangen (z. B. Seitenschneider, Abisolierzange, Bolzenschneider)
  • Kombinationszangen, ugs. Kombizange
  • Zangen zum Verformen und Umformen (z. B. Lochzange)
Kombinationszange, Rohrzange, Sicherungsringzange, Seitenschneider, Kneifzange
Übersicht verschiedener Zangenköpfe

Funktionsweise von Zangen

So unterschiedlich die Zangen (Gelenkzangen) auch sind, so funktionieren dennoch alle nach dem Hebelprinzip. Durch das Gelenk (fachsprachlich Gewerbe), welches zwischen den Griffen und dem Zangenkopf liegt, ergeben sich zwei zweiseitige Hebel. Dabei ermöglicht das Hebelprinzip, dass nur durch die Handkraft an den Griffen am Zangenkopf eine große Kraft erzeugt werden kann.

Das bedeutet also, je länger die Griffe sind und je näher das einzuklemmende Teil im Zangenkopf in Gelenkrichtung ist, desto höher ist die Kraft, welche auf das Werkstück bzw. Bauteil wirkt.

Das Gelenk einer Zange ist der Umlenkpunkt für die beiden zweiseitigen Hebel.
Aufbau einer Zange (Gelenkzange)

Beispiel: Wenn Du versuchst, die Überwurfmutter am Siphon unter dem Waschbecken mit der Hand zu lösen (dieses geriffelte Ding von dem Rohr in U-Form, auf welchem sich immer der Staub sammelt 😉 ), wirst Du vermutlich scheitern. Je größer die Rohrzange allerdings ist, desto leichter geht es.

Wichtig: Ein Werkzeug ist nur für eine bestimmte Kraft ausgelegt und falls diese überschritten wird, z. B. mit zusätzlichen Hilfsmitteln, kann dieses nicht nur beschädigt werden, sondern auch zu Verletzungen führen. 

Kaufberatung für Zangen

Im Allgemeinem gilt bei Zangen, wie bei fast jedem qualitativ hochwertigen Handwerkzeug, dass ein normaler Verbraucher sich dieses Werkzeug nur einmal im Leben kauft – vorausgesetzt die Pflege wird beachtet.

Dabei sollte besonders auf die Verarbeitung geachtet werden, z. B., dass es keine scharfen Kanten gibt, an welchen man sich verletzen könnte, die Zangenbacken beim Schließen exakt übereinander liegen und ineinandergreifen oder die Zange kein seitliches Spiel hat. Ebenfalls ist es wichtig, dass das Gelenk gleichmäßig gleitet und die Zangengriffe ergonomisch in der Hand liegen, da es ansonsten Schmerzen oder sogar Blasen an den Händen geben kann.

Außerdem solltest Du darauf achten, dass die Griffe fest am Zangenkörper verklebt sind und auch eine Herstellerkennzeichnung vorhanden ist.

Beim Material lassen sich leider keine genauen Angaben machen, da jede Zange typenbedingt anderen Anforderungen ausgesetzt ist und sich dadurch die Materialien unterscheiden können.

Im Bereich der Elektronik ist es unbedingt erforderlich, dass die Zangen speziell dafür geeignet und zugelassen sind – dies erkennst Du an der VDE-Kennzeichnung bzw. ESD-Kennzeichnung (Achtung, unterschiedliche Kennzeichnungen für unterschiedliche Einsatzzwecke).

Da Du mit einer Kombizange, einem Seitenschneider sowie einer Wasserpumpenzange vermutlich 95% der anfallenden Arbeiten im Haushalt ohne Probleme abdecken kannst, würde ich es am Anfang auch bei diesen belassen und dafür lieber ein bisschen mehr Geld ausgeben. Eine Erklärung zu den Zangen findest Du etwas weiter unten.

Checkliste für den Kauf

  • Hersteller- sowie DIN-Kennzeichnung vorhanden?
  • Keine scharfen Kanten?
  • Ist der Hammerkopf sauber verarbeitet?
  • Auge erkennbar?
  • Alles fest miteinander verbunden?
  • Keine Astlöcher im Hammerstiel vorhanden?
  • Liegt er gut in der Hand?
  • Keine Holzsplitter am Stiel?

Welche Zangengriffe gibt es?

Die Handhabung und daraus resultierend der Spaß beim Arbeiten mit einer Zange steht oder fällt mit den Griffen.

Zangengriffe aus Stahl (sog. unbeschichtete Griffe) können durch ihre schmalen und harten Griffe sehr unangenehm bei einer längeren oder kräftigeren Anwendung schmerzen oder sogar Blasen verursachen. Ebenfalls sind sie bei schwitzigen Händen relativ rutschig. Allerdings sind Metallgriffe platzsparender – was einem besonders bei schwer zugänglichen Stellen zu Gute kommt – und leicht zu reinigen. Auch sind sie gegen Hitzeeinwirkungen oder Chemikalien, wie z. B. Bremsflüssigkeit, resistenter.

Sobald Zangen mit kunststoffbeschichteten Griffen verwendet werden, wird die Handhabung deutlich komfortabler. Besonders die Mehrkomponentengriffe, welche aus Kunststoff und Gummi bestehen, liegen ergonomisch sehr gut in der Hand, sind extrem rutschhemmend sowie stoßabsorbierend. Dafür muss man für diese Zangen allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen.

+ Reinigung und Desinfektion der Griffe
+ robuster gegenüber Hitze als Kunststoffgriffe
+ kostengünstig
– können schmerzhaft und rutschig in der Hand sein

Eine Monierzange mit unbeschichteten Griffen und ohne Stuktur aus Metall.

+ rutschfester als Griffe ohne Struktur
+ robuster gegenüber Hitze als Kunststoffgriffe
+ kostengünstig
– können schmerzhaft und rutschig in der Hand sein

Eine Wasserpumpenzange mit unbeschichteten Strukturgriffen.

+ rutschfester als Griffe ohne Beschichtung
+ kostengünstig
+– vergrößern den Griff nur geringfügig
– können schmerzhaft in der Hand sein

Eine Kneifzange mit kunststoffbeschichteten Griffen.

+ kostengünstiger als Mehrkomponentengriffe
+ liegen besser in der Hand als k­­unststoffbeschichte sowie unbeschichtete Griffe
– oftmals rutschig
– einfachere Ausführung als Mehrkomponentengriffe

+ Kunststoffe aus unterschiedlichen Materialien
+ liegt ergonomisch sehr gut in der Hand
+ extrem rutschhemmend
+ stoßabsorbierend
– teuer

Ein Seitenschneider mit Mehrkomponentengriffen.

ESD-Zangen werden verwendet, wenn durch unterschiedliche elektrische Spannungen zwischen Monteur und dem empfindlichen Bauteil dieses beschädigt werden könnte. Die Hüllen der Griffe sollen für einen langsamen und kontrollierten Spannungsausgleich sorgen.

ESD steht für electrostatic discharge – elektrostatsiche Entladung

Beim Greifen von elektrischen Bauteilen unterschiedlicher Spannung verhindern VDE-Zangen durch die isolierten Hüllen das Leiten des Stromes. Dabei sind die vorgegeben Spannungsbereiche zu beachten.

VDE steht für Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik

Anwendungsgebiete für Zangen

Greifzangen und Haltezangen

Dienen zum Greifen und Halten von Werkstücken. Um ein Abrutschen zu verhindern, ist die Oberfläche der Griffbacken meist mit einem Profil versehen.

Tipp: Falls die Oberfläche des zu haltenden Materials sehr empfindlich ist, solltest Du ein Tuch oder Holz dazwischen legen, sonst könnten z. B. Gewinde beschädigt werden.

Unter anderem gehört die Flachzange, Spitzzange, Kombizange, Wasserpumpenzange, Rohrzange, Sicherungsringzange und Gripzange zu den Greifzangen sowie Haltezangen.

Schneidzangen und Trennzangen

Schneidzangen und Trennzangen werden zum Trennen und Schneiden von Werkstoffen, z. B. einem Draht mit einem Seitenschneider oder einer Kette mit einem Bolzenschneider, verwendet.

Zu den Schneid- und Trennzangen gehören unter anderem der Seitenschneider, Bolzenschneider, Drahtschneider sowie die Kombizange, Lochzange und Abisolierzange.

Kombinationszangen (Kombizange)

Die Kombizange ist eine Multifunktionszange und vereint unterschiedliche Zangenarten in einer Zange. Sie verfügt über einen Zangenkopf, welcher nicht nur zum Greifen dient (Greifzangen bzw. Haltezangen), sondern ist mit ihren Schneidbacken auch zum Schneiden von Draht geeignet – wie ein Seitenschneider (Schneidzangen bzw. Trennzangen). Dabei hat der Zangenkopf meist eine flache (Flachzange) oder eine spitze (Spitzzange) Form.

Zangen zum Verformen und Umformen

Dienen zum Verändern des Zustandes des Materials, z. B. Biegen und Lochen.

Unter anderem gehören die Rundzange, Crimpzange und die Lochnietzange zu den Zangen zum Verformen und Umformen.

Welche Zangen gibt es?

Wie Dir sicher bereits aufgefallen ist, gibt es eine hohe Anzahl verschiedener Zangen. Um etwas Licht in diese Geschichte zu bringen, zeige ich Dir hier ein paar der gängigsten Typen und wofür Seitenschneider, Wasserpumpenzangen, Rohrzangen, Spitzzangen, Gripzangen & Co verwendet werden.

Der Seitenschneider wird zum Trennen bzw. Schneiden von Drähten oder kleinen Kabeln verwendet. Da sich die Schneiden, wie der Name sagt, an der Seite befinden, ist es möglich, Draht flachbündig und exakt abzuschneiden.

Beispiel: Du baust gerade einen Campervan aus und hast ein Kabel verlegt, dieses muss aber noch um 20 cm verkürzt werden.

Die Kombizange ist eine Multifunktionszange und vereint unterschiedliche Zangenarten in einer Zange. Sie verfügt über einen Zangenkopf, welcher nicht nur zum Greifen dient (Greifzangen bzw. Haltezangen), sondern ist mit ihren Schneidbacken auch zum Schneiden von Draht geeignet – wie ein Seitenschneider (Schneidzangen bzw. Trennzangen). Dabei hat der Zangenkopf meist eine flache (Flachzange) oder eine spitze (Spitzzange) Form.

Beispiel: Du möchtest ein Draht um 90° biegen, dabei greifst Du diesen mit den Greifbacken der Kombizange und biegst den Draht. Den überschüssigen Rest trennst Du anschließend mit den Schneidbacken ab.

Eine Flachzange gehört mit ihren zwei Greifbacken zu den Greifzangen bzw. Haltezangen. Um ein Rutschen des Werkstückes zu verhindern, sind die Backen aufgeraut bzw. profiliert. Im Vergleich zur Spitzzange kann die Flachzange durch die breiteren Backen eine höhere Haltekraft übertragen.

Beispiel: Ein Nagel hat sich während dem Hämmern verbogen, da kannst du diesen mit der Flachzange greifen und wieder gerade biegen. 

Tipp: Um Deine Finger zu schonen, kannst Du den Nagel auch direkt mit der Zange festhalten.

Die Spitzzange gehört mit ihren zwei Greifbacken zu den Greif- und Haltezangen. Um ein Rutschen des Werkstückes zu verhindern, sind die Backen aufgeraut bzw. profiliert. Im Vergleich zur Flachzange kann die Spitzzange mit ihren spitz auslaufenden Zangenkopf filigraner greifen und erreicht auch schwer zugängliche Stellen.

Beispiel: Du hast in Deinem Campervan gerade ein Kabel durch eine Strebe verlegt, allerdings erreichst Du es mit den Fingern nicht ganz. Dann kannst Du das Kabel mit der Spitzzange greifen und herausziehen – dabei ist Vorsicht geboten, andernfalls könnte das Kabel beschädigt werden.

Eine Rundzange (ugs. Schmuckzange oder Schmuckbiegezange) ist mit ihren runden Backen ideal, um Drahtösen, Schlaufen oder andere runde Elemente zu formen. 

Beispiel: Wenn Dein Kind gerne Angeln spielen möchte und Du einen Angelhaken brauchst, kannst Du einen Draht ideal mit einer Rundzange biegen.

Eine Wasserpumpenzange ist eine Greifzange für Rohre, Muffen, Überwurfmuttern, Schrauben bzw. Muttern sowie für verschiedene Flachmaterialien. Durch das verstellbare Gleitgelenk lässt sich die Öffnungsweite (Maulweite) einstellen.

Die Wasserpumpenzange ist nicht mit der Rohrzange zu verwechseln.

Beispiel: Eine alte Sechskantschraube ist schon sehr abgenutzt (rund) und lässt sich mit einer Nuss nicht mehr lösen, diese kannst Du durch Greifen und Drehen mit einer Wasserpumpenzange oftmals lösen.

Die Rohrzange gibt es als Schwedenzange (Maulöffnung um 90° gewinkelt) und als Eckrohrzange (Maulöffnung um 45° gewinkelt). Dabei ist die Rohrzange eine Greifzange für Rohre bzw. deren Befestigungsmittel und ist somit die klassische Zange für Installationsarbeiten im Sanitärbereich sowie Heizungs- und Lüftungsbau.

Durch ihre Konstruktion ist die Zange selbsthemmend, d.h., dass sie sich beim Drehen eigenständig festzieht. Daher muss man unbedingt auf die Drehrichtung achten und die Zange richtig ansetzen. Die grobe Öffnungsweite (Maulweite) des Zangenkopfes wird im Vorfeld über eine Rändelmutter (kleine drehbare Mutter am Griff) eingestellt. 

Die Rohrzange ist nicht mit der Wasserpumpenzange zu verwechseln.

Beispiel: Der Siphon im Bad ist mal wieder verstopft und um den Siphon auszubauen, musst Du die Überwurfmutter lösen. Dafür ist die Rohrzange die ideale Wahl.  

Ein Drahtschneider bzw. eine Drahtschere gehört zu den Schneid- und Trennzangen. Die aneinander vorbeilaufenden, gerundeten Schneiden ermöglichen einen sauberen Schnitt und vermeiden Quetschungen des Materials, wie man sie z. B. beim Trennen mit einem Seitenschneider entstehen.

Für das Schneiden von Drahtseilen werden spezielle Drahtseilscheren verwendet.

Beispiel: Wenn Du Dir eine Wohnzimmerlampe baust und diese gerne mit Drahtseilen an der Decke befestigen möchtest, ist die Drahtseilschere ideal, um einen sauberen Schnitt für die richtige Länge zu bekommen.

Der Bolzenschneider ist der große Bruder des Seitenschneiders und wird zum Trennen bzw. Schneiden von Metall verwendet. Mit dem langen Hebel und einer Übersetzung wird es ermöglicht, enorme Kräfte auszuüben und Stifte, Bolzen oder auch Ketten zu trennen.

Beispiel: Ein Bolzenschneider eignet sich sehr gut, wenn der Sohnemann / die Tochter mal wieder den Fahrradschlüssel verloren hat und das Schloss geknackt werden muss.

Eine Gripzange ist eine einstellbare Greif- und Haltezange, welche überwiegend im Schweißbereich zum Fixieren der Bauteile verwendet wird. Nach dem Einstellen der Öffnungsweite, mithilfe der Einstellschraube am Ende des Griffes, wird sie an der entsprechenden Position am Werkstück festgeklemmt.

Beispiel: Wenn Du zwei Stahlwinkel aneinanderschweißen möchtest, lassen sich diese perfekt mit einer Gripzange fixieren.

Eine Lochzange wird zum Stanzen oder Stempeln von Löchern verwendet.

Lochzangen mit einem Stempel werden überwiegend in der Blechbearbeitung verwendet, wogegen Lochzangen mit einem Stanzmesser ihren Verwendungszweck im Leder- oder Stoffbereich finden.

Bei einer Revolverlochzange lässt sich die gewünschte Größe des Loches durch die Lochpfeifen mit Hilfe einer Drehbewegung des Pfeifenrevolvers einstellen.

Beispiel: Das Weihnachtsessen war, wie jedes Jahr, besonders lecker und der Gürtel benötigt dringend ein weiteres Loch. Um dieses Loch zu stanzen, ist die Lochzange die schnellste und sauberste Lösung.

Die Kneifzange bzw. Beißzange ist mit ihren zwei keilförmigen Schneiden ideal zum Abkneifen von Draht oder zum Greifen von Nagelköpfen und zum Herausziehen des Nagels durch Abrollen der runden Backen geeignet. 

Beispiel: Wenn der Nagel beim Hämmern komplett verbogen ist und auch eine Rettung mit der Flachzange nicht mehr möglich ist, kannst Du ihn mit der Kneifzange entweder abzwicken oder ordentlich herausziehen.

Achtung: Durch das Abrollen verformt sich der Nagel. Beim unvorsichtigen Entfernen könnte dadurch das Werkstück oder die Wand beschädigt werden.

Eine Monierzange wird überwiegend im Stahlbetonbau verwendet und dient zum Verdrillen und Abtrennen der Bindedrähte. Sie unterscheidet sich zur herkömmlichen Kneifzange durch einen kleineren Kopf und ist etwas länger sowie schlanker.

Beispiel: Ein großes Haus wird aus Stahlbeton gebaut und der Bewehrungsstahl (das sind unter anderem diese große Stahlmatten aus vielen kleinen Stahlstäben) wird mit Bindedrähten verbunden. Um den überschüssigen Bindedraht abzuschneiden, wird eine Monierzange verwendet.

Mit einer Sicherungszange bzw. Seegeringzange werden Sprengringe bzw. Sicherungsringe in Bohrungen oder auf Wellen montiert. Die feinen Spitzen der Zange ermöglichen ein zielgenaues Greifen der Öffnungen des Sicherungsrings.

In Bohrungen wird dabei eine Zange benötigt, welche den Sicherungsring zusammendrückt.
Auf Wellen wird eine Zange benötigt, welche den Sicherungsring auseinanderdrückt.

Beispiel: Wenn Du ein Lager entfernen möchtest, ist dieses oft durch einen Sicherungsring gesichert. Mit einer Sicherungsringzange kannst Du diesen Sicherungsring ganz einfach entfernen.

Eine Pinzette ist ideal zum Greifen von kleinen Gegenständen und vor allem beim Löten unabdingbar. 

Beispiel: Du möchtest eine kleine LED auf einer Platine verlöten, Dir dabei aber nicht die Finger verbrennen.

Die Abisolierzange wird zum Abisolieren von Kabeln verwendet. Durch eine korrekte Einstellung mit Hilfe des Einstellrades, auch Rändelschraube genannt, wird eine Beschädigung vom Draht oder der Litze verhindert. Alternativ kannst Du auch eine selbsteinstellende Abisolierzange verwenden.

Beispiel: Wenn Du das frisch verlegte Kabel in Deinem Campervan mit dem Seitenschneider bereits auf die richtige Länge gebracht hast, muss die Isolation am Ende des Kabels mit der Abisolierzange entfernt werden. Danach kannst Du die Aderendhülse verpressen.

Tipp: Für eine gute selbsteinstellende Abisolierzange muss etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden, daher solltest Du Dir gut überlegen, ob diese einen Mehrwert bringt. Zumal die manuelle Abisolierzange im Punkt der Langlebigkeit oftmals die Nase vorn hat.   

Eine Crimpzange ist eine Zange zum Verformen und Umformen. Sie verbindet zwei Komponenten durch plastische Verformung, z. B. durch Quetschen, und wird häufig bei elektrischen Verbindungen verwendet. Um die benötigte Kraft für solch eine Quetschung zu erreichen, kommt meist ein Kniehebel bei der Zange zum Einsatz.

Beispiel: Ist das Verlegen eines Kabels nur ohne Stecker möglich, wird nach Verlegung die Aderendhülse auf das abisolierte Endstück mit Hilfe der Crimpzange gecrimpt.

Tipp: Es gibt selbsteinstellende Crimpzangen für Aderendhülsen sowie Crimpzangen mit definierten Größen. 

Eine Crimpzange ist eine Zange zum Verformen und Umformen. Sie verbindet zwei Komponenten durch plastische Verformung, z. B. durch Quetschen, und wird häufig bei elektrischen Verbindungen verwendet. Um die benötigte Kraft für solch eine Quetschung zu erreichen, kommt meist ein Kniehebel bei der Zange zum Einsatz.

Mit dieser Crimpzange werden geschlossene Kabelschuhe, Steckverbinder sowie Stoßverbinder auf die Litze des abisolierten Endstück eines Kabels gepresst (gecrimpt).

Oftmals gibt es Crimpzangen für Quetschverbindungen kombiniert mit Abisolierzangen, die sog. Kabelschuhzange.

Beispiel: Wenn Du das Kabel in Deinem Campervan zwar bereits verlegt hast, aber dann bemerkst, dass es doch zu kurz ist, kannst Du dieses nach dem Abisolieren durch eine Abisolierzange mit Hilfe einer Quetschverbindung verlängern.

Wichtig: Man muss unbedingt zwischen offenen und geschlossenen Quetschverbindern unterschieden, da man für beides unterschiedliche Crimpzangen benötigt.

Bei einer Crimpzange für Kabelschuhe sollte zwischen offenen und geschlossenen Quetscherbindern unterschieden werden.
Crimpzange bzw. Kabelschuhzange für Quetschverbindungen

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Inhaltsverzeichnis
  • Einführung
  • Funktionsweise von Zangen
  • Kaufberatung für Zangen
    • Checkliste für den Kauf
  • Welche Zangengriffe gibt es?
  • Anwendungsgebiete für Zangen
    • Greifzangen und Haltezangen
    • Schneidzangen und Trennzangen
    • Kombinationszangen (Kombizange)
    • Zangen zum Verformen und Umformen
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